Feelgood in Motion

Feelgood in Motion

Auf die Frage, was eigentlich Fitness ist, oder was Fitness für einen selber ausmacht, gibt es einen ganzen Blumenstrauss möglicher Antworten. Sicher wird man die eine Antwort öfter hören als die andere, nichts desto trotz ist jede Antwort richtig. Richtig, für denjenigen, der diese Frage für sich beantwortet. Ich sehe eine starke Abhängigkeit der Antwort vom Alter und allgemeinen Gesundheitszustand der jeweiligen Person. Die Lehrerin mitte dreissig, die eigentlich noch nie nennenswert Sport gemacht hat, ist eventuell schon froh, wenn sie, ohne ausser Atem zu sein, mit den Klassenarbeiten der 10a unterm Arm, die drei Stockwerke zum Lehrerzimmer schafft. Der 20-jährige Bankangestellte, der sich regelmässig mit Kumpels zum Squash trifft hätte da eigentlich keine Schwierigkeiten, wären da nicht die Knieprobleme. Und der Schornsteinfeger fährt zwar schon lange nicht mehr mit dem Fahrrad von Haus zu Haus, ist aber trotzdem einigermassen fit, weil er am Wochenende mit dem Mountainbike auf den Single Trails unterwegs ist. Jeder hat seine eigen Geschichte, seine eigenen Wehwehchen und seine ganz persönlichen Vorlieben. Es gibt aber drei Gemeinsamkeiten, die die allermeisten für erstrebenswert halten und die ich deshalb als den gemeinsamen Nenner für Fitness erachte:

  • eine möglichst grosse Gesundheits- und Lebensspanne
  • physische und psychische Gesundheit
  • besseres Aussehen

Alle drei Punkte korrelieren positiv mit dem Fitnesszustand eines Menschen und vereinfacht gesagt: je fitter, um so besser das Aussehen, um so Gesünder und umso grösser die Wahrscheinlichkeit ein langes Leben in Gesundheit und körperlicher Selbstbestimmtheit führen zu können.

Ich möchte das mit der folgenden Darstellung auf den Punkt bringen:

Mit Feelgood in Motion möchte ich dazu beitragen, dass sich mehr Menschen ihren Wunsch von einem langen Leben in Gesundheit erfüllen können.

Bemerkenswert ist, wie sehr sich viele von falschen und negativen Mythen über Fitness, Bewegung und Sport beeindrucken lassen.
Mythos Nr. 1: In dem Alter macht/kann man das nicht mehr.

Fakt ist: Fitness ist keine Altersfrage. Jeder kann in jedem Alter fit sein oder fit werden. Egal ob 18 oder 80, mit dem richtigen Training lässt sich viel erreichen. Das gilt besonders auch für fortgeschrittene Semester …

Mythos Nr. 2: Wenn die Sarkopenie (altersbedingte Muskelabbau und Kraftverlust) erstmal eingesetzt hat, gibt es kein Halten mehr. Die Kraft schwindet unwiederbringlich.

Fakt ist: Wer rechtzeitig mit dem richtigen Krafttraining gegensteuert, muss dieses Schicksal erst gar nicht ertragen. Aber auch wer bereits entsprechende Symptome hat, kann mit Krafttraining den Prozess umkehren und die Lebensqualität einschränkenden Auswirkungen der Sarkopenie stoppen und, zumindest teilweise, rückgängig machen.

Mythos Nr. 3: Mein Training (am Wochenende) muss doch reichen.

Fakt ist: Ein- oder zweimal Training die Woche ist besser als nichts, das ist sicher richtig. Fitness ist aber mehr als das Ergebnis vom Altherrenkicken am Sonntag mit anschliessendem Frühschoppen oder dem Pilatestraining am Dienstag um 10:00, wo Mama zwischen Kindergarten, Einkaufen und Mittagessen machen mit dem SUV vorbeifährt. Fitness ist eine Lebenseinstellung, ein Lifestyle, der sich in vielen Elementen des täglichen Lebens widerspiegelt. Damit einher geht auch der folgende Mythos …

Mythos Nr. 4: Ich spiele leidenschaftlich Golf, das reicht.

Fakt ist: Hierbei geht es nicht um Golf, Tennis, Reiten, Ski oder sonst was. Es geht um einseitige Belastung. Eine ganzheitliche Fitness ist nicht mit einseitigem Training zu erreichen. Es gibt eine Vielzahl physischer Elemente, die trainiert werden wollen und zur Fitness beitragen.

Mythos Nr. 5: Sportler sehen alle so verhungert/sehnig/aufgeblasen/…/ aus

Fakt ist: Wenn ich behaupte, Fitness verbessere das Aussehen, dann bedeutet das nicht, dass auf Grund der gesteigerten Fitness die Nase kleiner wird, die Segelohren weniger abstehen, oder die Zähne weniger schief sein werden. Die Verbesserungen zeigen sich in anderer Weise: Der Muskeltonus erhöht sich und dadurch strafft sich die Haut. Wer sich mehr bewegt nimmt vermutlich auch ab, was oft zu einem besseren Körpergefühl beiträgt. Die Haltung verbessert sich. Klar, wer stark abnimmt wird mit überflüssiger Haut zu schaffen haben. Das ist aber nicht ursächlich der Fitness oder dem Training geschuldet, sondern der Tatsache, dass man sich vorher hat gehen lassen.

Mit Feelgood in Motion möchte ich dazu beitragen, diese Mythen zu entmystifizieren und möglichst vielen Menschen helfen, die Fakten zu erkennen und ihre Fitness (und damit ihre Gesundheit, ihr Aussehen und ihr Leben) selbst in die Hand zu nehmen.

Was macht nun diesen Lifestyle aus, von dem ich da rede? Nun auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten, die allesamt mehr oder weniger richtig sind. Den Ansatz, den ich mit Feelgood in Motion vertrete, habe ich in der folgenden Übersicht zusammengestellt. Links, die blauen Elemente Erholung und Ernährung tragen zur Fitness bei, sind aber keine primären Trainingsthemen, aber Lifestylethemen. Die roten Elemente in der Mitte, Mobilität, Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer, sowie kardiovaskuläre Kapazität sind die typischen primären Ziele, die mit Training verbessert werden. Die grünen Elemente auf der rechten Seite, Agilität, Kraftausdauer und metabolische Effizienz, sind sekundäre Trainingselemente, die aus den primären Elementen resultieren, aber auch direkt trainiert werden können. Diese Darstellung soll keine Hierarchie sein, wonach das eine wichtiger als das andere wäre. Wichtigkeit ergibt sich aus den individuellen, persönlichen Gegebenheiten. Wenn jemand auf einen ersten Ultramarathon trainieren möchte und soweit fit ist, wird die kardiovaskuläre Kapazität wichtiger sein, als bei einer 70 jährigen Rentnerin, die in letzter Zeit vermehrt gestürzt ist und vielleicht grosses Glück hatte, dass das ohne weitere Verletzungen oder Knochenbrüche abgegangen ist. In dem Fall werden Mobilität und Gleichgewicht eine deutlich wichtigere Rolle einnehmen.

Spricht Dich das Konzept an? Hast Du Fragen dazu? Bist Du neugierig geworden und möchtest wissen, wie Dein Start mit Feelgood in Motion aussehen kann? Dann melde Dich bei mir und wir besprechen alles weitere. Oder Du siehst Dich weiter auf meinem Blog um und informierst Dich dort. In jedem Fall wünsche ich Dir schonmal jetzt viel Spass und Erfolg auf Deinem Weg mit Feelgood in Motion.

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